UNAUFHALTSAM IN DER SCHWEBE __
[impro]jekt: musik hören und sehen. Das junge Ensemble – Judith Reiter (Bratsche), Julia Schreitl (Saxophon), Teresa Leonhard (Bewegung) – erforscht in Improvisationen und Kompositionen Wechselwirkungen von Akustischem und Visuellen. Klänge, Sprache, Musik, Räume und Bewegungen werden spielerisch zueinander in Beziehung gesetzt und dabei herkömmliche Spartengrenzen aufgelöst.
Das Projekt „unaufhaltsam in der schwebe“ forciert im Besonderen die Auseinandersetzung mit der Umwelt, die Interaktion durch unerwartete Konfrontation des Publikums und die Kunstvermittlung durch eigenständige kreative Zugänge. „unaufhaltsam in der schwebe“ meint die Eigenart von Klang und Bewegung, un-fassbar, un-definierbar zu sein; ihr spontanes, schöpferisches und existentielles Moment. Inhaltliche Basis ist der Kurzfilm „unverhalten“, in welchem drei kontrastierende instrumentale Improvisationen visuell umgesetzt wurden. In einem Zeitraum von drei Tagen werden die szenischen Inhalte im öffentlichen Raum rund um die Stadt Salzburg in einen neuen Kontext gesetzt, reflektiert sowie in einem Workshop mit Schülerinnen und Schülern befragt und weiterentwickelt. Die dabei neu gewonnenen Ergebnisse werden mit den Workshop-Teilnehmer/innen in einer Abschluss-Performance am Abend des letzten Tages präsentiert.
TERMINE
23. März 2011:
13.30-14.30
Unaufhaltsam] Los! Klangwanderung I: Von Elisabeth-Vorstadt nach Lehen über Pioniersteg, Lehener Park
15.30-19.00
Klang-Körper]-Wort: In der Schwebe Installationen und Improvisationen, Stadtbibliothek Salzburg, [LOGO Stadtbibliothek]
24. März 2011:
10.30-12.00
Unaufhaltsam] Los! Klangwanderung II: Vom Mönchsberg zum Kapuzinerberg über Universitätsplatz
25. März 2011:
19.00-20.00
Unaufhaltsam] In der Schwebe, Musik_Bewegungs-Performance; TriBühne, Tulpenstr. 1; mit Schüler/innen der VS Pestalozzistraße 4.
[impro]jekt: unaufhaltsam in der schwebe__
eingereicht von Teresa Leonhardmair
Der erweiterte Musikbegriff (raus aus dem Konzertsaal), die „räumliche Komponente“ unter Einbeziehung des öffentlichen Raumes und der performative Ansatz erschienen uns interessant. Im Kontext der traditionsreichen Musikhauptstadt Salzburg wurde das Unkonventionelle, das Spielerische und die Leichtigkeit des Ansatzes positiv bewertet. Den positiven Ausschlag für den Fördervorschlag ergab die differenziert geplante, workshop-ähnliche Aufarbeitung des Projektes mit Schülern. Jurybegründung
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