LIVING (IN A) MAGAZINE __
Die Mfk Redaktion plant ein "Lebendiges Magazin" - d.h. einen Abend, an dem alle bis dahin vorhandenen Mfk-Ausgaben, Texte, Artikel, Bilder, usw., "erfahrbar", "begehbar", "zugänglich" im wahrsten Sinne des Wortes, gemacht werden und in einem Programmmix aus den unterschiedlichsten Kultursparten kulminieren.
Das Projekt "Living (in a) magazine" interpretiert die Idee des "Magazins" neu: ausgehend von der "klassischen" zweidimensionalen Printvariante konzipiert ein junges, kreatives Redaktionsteam eine innovative Form der Präsentation von künstlerischem und kulturjournalistischem Content und macht diesen, im wahrsten Sinne des Wortes, öffentlich "zugänglich": das "Living magazine" kann man durch eine Tür betreten, statt umzublättern bewegt man sich selbst zwischen den Seiten. Mfk möchte damit eine Plattform bilden für junge Salzburger Kulturschaffende, ein Knotenpunkt sein für Kulturinteressierte und jungen, nicht etablierten Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlichster Sparten Raum geben, um sich und ihre Arbeiten zu präsentieren und auszutauschen. Und das alles kulminiert in einem einzigen Abend.
TERMIN
voraussichtlich Mai 2011
MARK.freizeit.kultur
Hannakstr. 17, 5023 Salzburg
Tel.: +43 662 849921
Mail: office@marksalzburg.com
LIVING (IN A) MAGAZINE __
eingereicht von MARK Verein Jugend in Salzburg / Mariam Lempert
Die Idee eines "Lebendigen Magazins" besticht durch seine medientheoretische, politische und soziale Ausrichtung. Auf medientheoretischer Ebene wird das Einstellen von Printmedien bzw. deren Verlagerung in das Internet als künstlerische Aktion thematisiert, wobei auch die vermeintlichen Segnungen des Web 2.0. (offene Zugänge für alle, mehr Demokratie) kritisch hinterfragt werden. Auf politischer Ebene stellt die Transformation eines Print-Mediums in einen begehbaren dreidimensionalen Raum eine Neudefinition öffentlicher Zugänglichkeiten zur Disposition und stellt darüber hinaus die Frage, ob es noch Orte („Nischen“) geben kann, die jenseits von gewinnorientiertem Marktdenken funktionieren können. Auf sozialer Ebene geht es um Potentiale der Selbstermächtigung, des Sichtbarmachens und der Verknüpfen der jungen, lokalen Salzburger Kunst- und Kulturszene (vor allem durch deren Einbindung schon im Produktionsprozess). Verbunden mit einer emanzipatorischen Aneignung der Idee „D.I.Y“ („Do It Yourself“) steht hier die künstlerische Intervention (ein Printmagazin als begehbarer, lebendiger Ort) vor allem auch für spartenübergreifendes, kollektives Handeln als avancierte Ausdruckform politischer Kunst. Jurybegründung
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