DOKUMENTATION_
Move
„Move“ ist eine interaktive Installation, die es den Besuchern erlaubt Teil einer endlosen Choreographie zu werden. Konkret kann jede/r 3 Sekunden seine besten „Tanzmoves“ zeigen, die Installation speichert diese, verbindet sie mit bereits vorhandenen Tanzmustern von anderen Besuchern und zeigt eine immer neu collagierte Choreographie aus dem gesammelten Bewegungsmaterial.
Eine spielerische Auseinandersetzung mit Tanz und Choreographie, die auch nicht professionellen Tänzern Spaß an Bewegung vermitteln soll. Endprodukt ist ein kollektiver Tanz aller Besucher, der sich ständig neu erfindet.
Darüber hinaus hinterfragt die Installation Themen wie Sampling, Remix und Artificial Life. Ist es möglich durch Speicherung von menschlichen Mustern, einer Maschine so etwas wie Kreativität einzuhauchen?

Move dient als Vorprojekt für die Performance Versus – Mensch gegen Maschine (Podium09 Preisträger).
VERSUS
In einer Breakdance Battle Performance Mensch gegen Maschine werden künstlerische und wissenschaftliche Positionen im Bereich Digital Performance und Artificial Life erörtert. Ein realer Performer tritt gegen seinen virtuellen Counterpart an, beide lernen und adaptieren. Ein performatives Experiment, das Grenzen, Möglichkeiten, Risken und Chancen im ewigen Kampf zwischen Mensch und Maschine (oftmals mit einem Augenzwinkern) auslotet.
Eine installative Vorabversion von VERSUS, namens „MOVE“, wurde im November 09 beim Tanzhouse Festival Salzburg in der ARGEkultur gezeigt.
Move
eingereicht vom Künstlerduo "1n0ut" (Reinhold Bidner, Robert Praxmarer)Mensch gegen Maschine. Das Künstlerduo "1nOut", bestehend aus Robert Praxmarer und Reinhold Bidner nähert sich diesem Thema mit einem neuen, experimentierfreudigen Ansatz: Nach dem Vorbild der "Breakdance-Battles" lassen sie einen realen Tänzer und seinen virtuellen Gegenpart um die Wette tanzen und voneinander lernen. Es handelt sich also um eine live visualisierte Breakdance-Battle von Mensch und Maschine. "1n0ut stellen so nicht nur die Sub- und Jugendkultur des Streetdance in einen neuen Kontext, sondern liefern durch die enge Verknüpfung von Medienkunst und Darstellender Kunst der Tanzszene neue Ansätze", erläutert David Brenner. Die Jury zeigte sich begeistert vom innovativen und experimentellen Charakter des Projekts auf hohem künstlerischen und technischen Niveau.
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Konzept zu Versus
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tanz_house festival 2009














